Suchtprävention muss zum Standardrepertoire gehören

Die NNN berichtet am heutige 24. Mai 2018 über die Problematik des Personalmangels bei der Suchtprävention. Dazu die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion der BMV, Christel Weißig:

„Ich frage mich, wie lange man immer wieder betonen möchte, dass Prävention in Sachen Drogen und Alkohol unabdingbar ist. Laut einer meiner Anfrage stieg die Anzahl der erfassten Drogendelikte bei unter 18jährigen von 376 im Jahre 2012 auf 882 im Jahre 2016. Eine absolut erschreckende Zahl, die ich auch nur immer wiederholen kann, da sie deutlich macht, auf welchem Wege wir uns befinden. Dieser scheint steil bergab zu führen, denn Zuständige für Präventionsarbeit, wie die Landeskoordinierungsstelle für Suchtthemen, sind schon lange personell völlig überfordert und rufen nicht erst seit gestern vergeblich nach Hilfe. Suchtprävention muss an Schulen und Bildungseinrichtungen zum Standardrepertoire gehören, genauso wie Erste-Hilfe-Kurse. Was muss denn noch passieren, damit die Landesregierung endlich aufwacht?“

24. Mai 2018 – Dr. Matthias Manthei

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